China und Deutschland sind die führenden Exporteure von Kaliumstannat und entfallen auf den Großteil der weltweiten Lieferungen, während die Vereinigten Staaten, Südkorea und Japan die größten Importeure darstellen. Die Preise für Kaliumstannat blieben trotz moderater Mengenschwankungen auf wichtigen Märkten relativ stabil. Die Exportvolumina aus China stiegen in den letzten zwei Jahren leicht an, während die Importe durch US-amerikanische und südkoreanische Elektronikhersteller eine konstante Nachfrage aufwiesen, was die fortlaufende Verwendung in der Galvanik und bei Spezialkeramiken widerspiegelt.
Kaliumstannat (K₂SnO₃) ist ein weißer bis cremefarbener kristalliner Feststoff, geruchlos und nichtflüchtig, mit begrenzter Wasserlöslichkeit und Zersetzung statt Schmelzen bei erhöhten Temperaturen. Es ist eine anorganische, zinnhaltige Verbindung, die als Metallstannatsalz klassifiziert wird. Hauptsächlich dient es als Vorstufe bei der Synthese zinhaltiger Materialien und fungiert als Zwischenprodukt in Galvanikbädern – insbesondere für alkalische Zinn- und Zinn–Nickel-Legierungsbeschichtungen – sowie bei der Herstellung von Katalysatoren und Spezialkeramiken. Zu seinen Hauptanwendungsgebieten zählen die Oberflächenveredelung (z. B. von Elektronik- und Automobilkomponenten), funktionelle Beschichtungen sowie Formulierungen für fortschrittliche Keramiken.
weißes bis elfenbeinfarbenes Pulver
Diese Chemikalie ist in Feinchemikalien enthalten. Erfahren Sie mehr darüber, was Kaliumstannat ist, sowie über die SDS-Informationen von Kaliumstannat.
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