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Hydrogen chloride in dioxane solution

  • 17000CNY/TON Aktualisiert: 2026-05-25
  • Preisänderung (DoD): 0
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Hydrogen chloride in dioxane solution Marktanalyse

Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung – Marktintelligenzbericht (18. März 2026)
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I. Aktuelle Preistrends
1. Kern-Daten
- Zum 16. März 2026 wurde der Referenzmarktpreis für Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung nicht direkt veröffentlicht. Der Preis für den wesentlichen Rohstoff – 1,4-Dioxan – blieb jedoch stabil. Gleichzeitig zeigte Essigsäure – ein ko-assoziierter Ausgangsstoff für die Herstellung von 1,4-Dioxan – im ostchinesischen Raum eine deutliche Aufwärtsentwicklung: Die Preise stiegen am 13. März um 30 RMB/Tonne in den Regionen Nordchina, Shandong und Jiangsu, was auf eine gestärkte Kostenträgerfunktion seitens der Vorstufe hindeutet.
- Entwicklung substituierbarer Produkte: Am 17. März stiegen die Preise für Essigsäureanhydrid, während die Preise für Ethylenoxid landesweit stark anstiegen; dies spiegelt eine breit angelegte Nachfrageerholung bei lösungsmittelqualitativen chemischen Produkten wider.

2. Preis-Treiber
- Rohstoffkosten: 1,4-Dioxan wird industriell durch katalytische Dehydratisierung von Ethylenglykol oder Ethylenoxid hergestellt. Der jüngste landesweite Preisanstieg bei Ethylenoxid – verbunden mit Schwankungen bei Katalysatorkosten (z. B. Schwefelsäure) – hat die Rohstoffkosten für Dioxan nach oben getrieben.
- Nachfrageseitige Nachfrage: Die Nachfrage nach hochreinen Lösungsmitteln bleibt in den Branchen Pharmazie, Kosmetik und Duftstoffe stabil. Die Wiederaufnahme des Betriebs in den Sektoren Polyurethan-Kunstleder und Aminosäuresynthese hat zudem die Beschaffungsvolumina an Lösungsmitteln weiter gesteigert.
- Substitutionseffekt: Steigende Preise für Substitute wie Essigsäureanhydrid und Ethylenoxid könnten einige nachgeschaltete Anwender veranlassen, auf Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung umzusteigen, wodurch zusätzliche Nachfrage entsteht.

II. Angebots-Nachfrage-Analyse
1. Angebotsseite
- Produktionskapazitätsverteilung: Die wichtigsten heimischen Hersteller konzentrieren sich auf die Regionen Ost- und Nordchina. Unternehmen wie Beijing Huake Sheng Fine Chemical Tools Co., Ltd. verfügen über großtechnische Produktionskapazitäten; die gesamte Branchen-Auslastung bleibt jedoch durch Umweltauflagen eingeschränkt, und neue Kapazitätserweiterungen schreiten nur langsam voran.
- Lagerbestände: Zu Beginn des März stiegen die Lagerbestände bei Schlüsselunternehmen – gemessen in Stahlbehältern – um 2,7 % gegenüber dem Vormonat, was auf allgemeinen industriellen Lagerdruck hinweist. Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung ist jedoch ein Nischenlösungsmittel; dessen Lagerbestandschwankungen bleiben gering, und die aktuellen Lagerstände liegen innerhalb eines vernünftigen Rahmens.

2. Nachfrageseite
- Pharmazie: Wird als Sulfatierungsagent und Reaktionsmedium bei der Synthese von Antibiotika und Vitaminen eingesetzt; die Nachfrage bleibt strukturell robust.
- Kosmetikindustrie: Funktioniert als Stabilisator und Lösungsmittel in Premium-Hautpflegeformulierungen; die Nachfrage wächst stetig, angetrieben durch Trends zur Verbraucher-Upgrade.
- Industrielle Anwendungen: Die zunehmenden Wiederanlaufquoten in den Bereichen Polyurethan-Kunstleder und Oberflächenbehandlung von Metallen haben zu einer Erholung der Lösungsmittelnachfrage beigetragen.

III. Markt-Risiken und -Chancen
1. Risikofaktoren
- Volatilität der Rohstoffpreise: Die Preise für Ethylenoxid und Schwefelsäure – entscheidende Vorprodukte – reagieren empfindlich auf internationale Rohölpreise. Eine anhaltende Ölpreiserhöhung könnte sich entsprechend auf die Produktionskosten für Lösungsmittel auswirken.
- Verschärfung der Umweltauflagen: Da die Herstellung von 1,4-Dioxan dem breiteren Sektor der chemischen Produktion zugeordnet ist, könnten strengere Umweltinspektionen zu Produktionsbeschränkungen einzelner Anlagen führen und so eine Angebotsverknappung bewirken.
- Wettbewerbsdruck durch Substitute: Sollten die Preise für Essigsäureanhydrid oder Ethylenoxid signifikant fallen, könnte die relative Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung nachlassen.

2. Chancenpotenziale
- Expansion nachgeschalteter Industrien: Der klare Trend zur Hochwertentwicklung in Pharmazie und Kosmetik erhöht die Nachfrage nach hochreinen Lösungsmitteln – was potenzielle Preisprämien unterstützt.
- Entwicklung der Exportmärkte: Für 1,4-Dioxan besteht kontinuierliche Nachfrage insbesondere auf Märkten wie Japan; heimische Hersteller können ihre Exportinfrastruktur ausbauen, um regionale Risiken zu diversifizieren.

IV. Preisprognose und strategische Empfehlungen
1. Kurzfristige Aussicht (1–2 Wochen)
- Preistrend: Gestützt durch steigende Rohstoffkosten und sich erholende Nachfrage nachgeschalteter Industrien wird erwartet, dass der Preis für Wasserstoffchlorid in Dioxan-Lösung stabil bleibt, mit einer leichten Aufwärtsneigung – prognostizierte Steigerung von 2–3 %.
- Regionale Differenzierung: In Ostchina wird eine höhere Preiselastizität erwartet, bedingt durch die hohe Konzentration nachgeschalteter Industrien; Preissteigerungen in Nordchina dürften dagegen vergleichsweise moderater ausfallen, da hier höhere Logistikkosten wirken.

2. Mittel- bis langfristige Aussicht (1–3 Monate)
- Preisspanne: Unter der Annahme stabiler Rohstoffpreise wird erwartet, dass der Referenzmarktpreis auf einem gehobenen Niveau verharrt. Starke Schwankungen der Rohölpreise könnten jedoch entsprechende Anpassungen entlang der gesamten Kostenkette auslösen.
- Nachfragestruktur: Der Anteil der Nachfrage aus Pharmazie und Kosmetik wird voraussichtlich weiter steigen, während die industrielle Nachfrage stärker von makroökonomischen Schwankungen beeinflusst bleibt.

3. Strategische Empfehlungen
- Für Hersteller: Optimierung der Rohstoffbeschaffungsstrategien – z. B. Abschluss langfristiger Lieferverträge – sowie verstärkte Investitionen in Umweltkonformität, um einen ununterbrochenen, regulatorisch konformen Betrieb sicherzustellen.
- Für Händler: Engmaschige Überwachung regionaler Preisunterschiede und flexible Lageranpassung; proaktiver Ausbau von Geschäftsbeziehungen mit anspruchsvollen nachgeschalteten Kunden zur Steigerung der wertschöpfenden Margen.
- Für Endverbraucher: Strategische Vorhaltung von Lagerbeständen zur Absicherung gegen kurzfristige Preisvolatilität; gleichzeitig aktive Erforschung alternativer Lösungsmittel zur Reduzierung einer übermäßigen Abhängigkeit von einem einzigen Produkt.

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