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Poly(ethenylacetat), oxidiert

  • 13800CNY/TON Aktualisiert: 2026-07-23
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Poly(ethenylacetat), oxidiert Marktanalyse

Ethylen-Vinylacetat-Copolymer-(EVA-)Markt-Intelligenzbericht (Stand: 15. Juli 2026)

I. Aktuelle Preisentwicklung
1. Preisvolatilitätsbereich
- EVA für Photovoltaik-(PV-)Anwendungen: Die Preise erholten sich Ende des ersten Quartals 2025 auf 12.100 RMB/Tonne, was einer Steigerung von 9,29 % gegenüber dem Jahresbeginn entspricht; Stand Juli 2026 bewegen sich die Preise weiterhin in einem hochpreisigen Schwankungsbereich infolge von Rohstoffkostendruck und Angebots-Nachfrage-Dynamik, wobei die Angebotspreise in der Region Ostchina derzeit bei ca. 12.500–13.000 RMB/Tonne liegen.
- Allgemeines EVA: Die Preise stiegen parallel zur Nachfrage nach PV-EVA, allerdings mit moderaterer Dynamik; aktuelle Marktpreise liegen bei ca. 10.500–11.500 RMB/Tonne.

2. Treibende Faktoren für Rohstoffkosten
- Vinylacetat (VA): Stand 13. Juli 2026 fiel der VA-Preis in der Region Ostchina auf 5.475 RMB/Tonne, ein Rückgang von 5,6 % gegenüber der Vorwoche, bedingt durch schwache Angebot-Nachfrage-Verhältnisse und unzureichende Neueingänge an Aufträgen. Der Ethylenpreis (Nordostasien) blieb stabil bei 810 USD/Tonne und bildete damit die untere Grenze für die EVA-Herstellungskosten.
- Kostenübertragung: Der Rückgang der VA-Preise hat den Kostendruck für die EVA-Herstellung teilweise gelindert; dennoch belasten weiterhin hohe Ethylenpreise die Gewinnmargen.

II. Angebots-Nachfrage-Analyse
1. Angebotsseite
- Inländische Kapazität: Die gesamte inländische Kapazität erreichte im Jahr 2024 2,91 Mio. Tonnen; über 600.000 Tonnen neue Kapazität gingen 2025 in Betrieb, doch machen Spezialsorten für Photovoltaikanwendungen weniger als 30 % der Gesamtkapazität aus – was auf strukturelle Engpässe bei der Hochleistungsproduktion hinweist.
- Regionale Verteilung: Die Produktionskapazität konzentriert sich auf Ostchina (Jiangsu, Zhejiang) und Südchina; Photovoltaik-Standorte in Nordwest- und Südwestchina verfügen über keine lokalen unterstützenden Anlagen, was zu erhöhten Logistikkosten führt.
- Auslastungsrate: Die durchschnittliche branchenweite Auslastungsrate lag 2024 bei 79,69 %; 2025 wurde sie durch starke Nachfrage nach PV-EVA gestützt, sodass einige Hersteller mit voller Kapazität produzierten. Unternehmen wie Yanshan Petrochemical und Quanzhou Petrochemical verlagerten jedoch Teile ihrer Produktion zugunsten von LDPE – mit höherer Profitabilität – und reduzierten dadurch das tatsächliche EVA-Angebot.

2. Nachfrageseite
- Photovoltaikbranche: Die weltweiten Neuinstallationen von PV-Leistung erreichten 2025 380 GW und werden 2026 voraussichtlich 420 GW überschreiten, was über 60 % der gesamten Hochleistungs-EVA-Nachfrage antreibt. Der technologische Übergang zu N-Typ-Solarzellen verstärkt die Nachfrage nach EVA-Kapselungsfilm mit hohem Vinylacetatgehalt und hoher Lichtdurchlässigkeit.
- Traditionelle Anwendungen: Das Wachstum der Nachfrage in klassischen Sektoren – darunter Schaumstoff-Fußbekleidung und Heißschmelzklebstoffe – verlangsamte sich auf jährlich 4–5 %. Gleichzeitig stieg die Durchdringungsrate von POE/EVA-kompositen Kapselungsfilmen in bifazialen TOPCon-Modulen von 8 % im Jahr 2025 auf 15 % im Jahr 2026, was ein synergetisches Nachfragewachstum generiert.
- Neue Anwendungen: Flammschutz-EVA für Batterieverpackungen in Elektrofahrzeugen sowie modifiziertes biologisch abbaubares EVA für nachhaltige Verpackungsfolien befinden sich bereits in Pilotserienkommerzialisierung und bilden eine zweite Wachstumskurve.

3. Import-Export-Dynamik
- Im Jahr 2025 belief sich der offizielle EVA-Verbrauch Chinas auf ca. 1,32 Mio. Tonnen, während das inländische Angebot bei ca. 0,98 Mio. Tonnen lag; dies ergab eine Importabhängigkeit von 26 %. Bis 2026 wird erwartet, dass die inländische Selbstversorgungsquote auf 32 % steigt, obwohl Hochleistungsqualitäten weiterhin importabhängig bleiben.

III. Wesentliche Markttrieber
1. Politische Unterstützung
- Chinas „Doppeltes Kohlenstoffziel“ (Kohlenstoffgipfel und -Neutralität) treibt nach wie vor ein kontinuierliches Wachstum bei PV-Installationen voran. In 2026 erlassene Richtlinien verlangen ausdrücklich, dass der Anteil heimischer Inhaltsstoffe in PV-Modul-Kapselungsmaterialien 80 % überschreitet – was den Importersatz für Premium-EVA-Qualitäten beschleunigt.
- Der EU-Vorschlag zum Carbon-Border-Adjustment-Mechanismus (CBAM) sieht eine Ausweitung des Anwendungsbereichs auch auf chemische Produkte vor, was die Compliance-Kosten für Exporteure erhöht und eine branchenweite kohlenstoffarme Transformation erzwingt.

2. Technologische Barrieren
- Eine stabile Serienproduktion von PV-EVA erfordert die Beherrschung proprietärer Katalysatoren, Reaktorkonstruktionen und weiterer Kern-Technologien. Weltweit verfügen nur ca. zehn Unternehmen über nachgewiesene, stabile Großserienfertigungskapazitäten. Inländisch haben Unternehmen wie Sinopec Sierbang und Lianhong New Materials bereits Kunden-Zertifizierungen erhalten; die Chargen-zu-Chargen-Konsistenz liegt jedoch noch hinter internationalen Benchmark-Werten zurück.

3. Kosten und Rentabilität
- Die durchschnittliche Bruttomarge für EVA lag 2025 bei 22–28 %. Dennoch komprimieren Rohstoffpreisschwankungen (z. B. der 5,6 %-Rückgang beim VA-Preis) sowie steigende Energiekosten die Gewinnmargen. Führende Unternehmen mildern diesen Effekt durch integrierte Wertschöpfungsketten – beispielsweise Dongfang Shenghongs Olefin-Plattform-Strategie.

IV. Zukunftsausblick
1. Preisprognose
- Kurzfristig (2. Halbjahr 2026): Starke Nachfrage während der PV-Installations-Hochsaison wird Preisstützung bieten; gleichzeitig könnte die konzentrierte Inbetriebnahme neuer Kapazitäten – darunter Sierbang Phase II (300.000 Tonnen/Jahr) – kurzfristige Angebots-Nachfrage-Unausgewogenheiten auslösen und die Preise auf 12.000–12.500 RMB/Tonne drücken.
- Langfristig (2027–2030): Ein anhaltendes Wachstum der Nachfrage nach Hochleistungs-EVA – getrieben durch die zunehmende Einführung von N-Typ-Zellen und ausgedehnte neue Anwendungsfelder – wird das langfristige Preisgleichgewicht auf 13.000–14.000 RMB/Tonne anheben.

2. Kapazitäts- und Strukturentwicklung
- Etwa 550.000 Tonnen/Jahr effektive neue inländische Kapazität sollen 2026 in Betrieb gehen, wovon 60 % für PV-EVA bestimmt sind; die inländische Selbstversorgungsquote wird 2026 voraussichtlich 32 % erreichen. Ab 2027 wird sich der Kapazitätsausbau verlangsamen und in eine qualitativ hochwertige, technologiegetriebene Entwicklungsphase eintreten.

3. Wettbewerbslandschaft
- Branchenführer – darunter Sierbang und Lianhong New Materials – festigen ihre Marktführerschaft durch integrierte Vorteile (eigene Monomerbeschaffung, tiefe Kundenintegration und F&E-Investitionen). KMUs stehen zunehmend unter Transformationsdruck und müssen sich gezielt auf Spezial-EVA-Varianten konzentrieren – etwa hochtemperaturvernetzbare oder biobasierte Vinylacetat-Copolymere.

4. Risiken und Chancen
- Risiken: Implementierung des CBAM durch die EU, Rohstoffpreisschwankungen sowie mögliche Nachfragerückgänge infolge von Überkapazitäten in der PV-Branche.
- Chancen: Wachsende Nachfrage aus dem Bereich Elektromobilität und biologisch abbaubare Materialien sowie ausgeweitete PV-Marktmöglichkeiten in Ländern entlang der „Belt and Road Initiative“.

Über Poly(ethenylacetat), oxidiert




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