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2-ethylhexanol / octanol

  • 9000CNY/TON Aktualisiert: 2026-05-23
  • Preisänderung (DoD): +400
    Durchschnittspreis (3M):8218 CNY/TON
    Preisniveau (1Y):High
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Prices

Preisentwicklungen von 2-ethylhexanol / octanol in China

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Preisquellen für 2-ethylhexanol / octanol

Reg Spec 2026/05/21 2026/05/22 2026/05/23 ChangeUnit Comparison
East China
  • Shandong 99.8% 7700 8000 - 0/0 CNY/TON

2-ethylhexanol / octanol Marktanalyse

Isobutanol/Oktanol-Marktintelligenzbericht (18. März 2026)

I. Aktuelle Preistrends
1. Isobutanol
- 1.–12. März 2026: Die Preise stiegen von 6.666,67 RMB/Tonne auf ein Hoch von 9.500 RMB/Tonne am 10. März und fielen anschließend bis zum 12. März auf 8.466,67 RMB/Tonne – was einer kumulativen Steigerung von 27 % gefolgt von einem Rückgang von 10,88 % entspricht.
- 13.–18. März 2026: Die Preise setzten ihren Abwärtstrend fort; der nationale Durchschnittspreis lag am 18. März bei rund 7.800–8.000 RMB/Tonne – ein Rückgang von ca. 18 % vom Höchststand.
- Regionale Unterschiede: Die gängigen Angebotspreise in der Provinz Shandong liegen zwischen 7.800 und 8.000 RMB/Tonne; in der Region Ostchina führen etwas höhere Logistikkosten zu Angebotsspannen von 8.000–8.200 RMB/Tonne.

2. Oktanol
- 5.–13. März 2026: Die Preise stiegen von 7.618,75 RMB/Tonne auf 8.150 RMB/Tonne am 13. März – eine kumulative Steigerung von 7 %. Am 11. März kam es jedoch zu einem starken Ein-Tages-Rückgang um 5,56 % (von 8.487,5 auf 7.987,5 RMB/Tonne).
- Stand 18. März 2026: Der nationale Durchschnittspreis liegt bei rund 7.900–8.100 RMB/Tonne – ein monatlicher Anstieg von 3–5 %, allerdings mit deutlich geringerer Volatilität als beim Isobutanol.

II. Analyse zentraler Treiberfaktoren
1. Geopolitische Entwicklungen und Kostenübertragung
- Rohölvolatilität: Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten störten Anfang März den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und lösten eine starke Rohölrallye aus, wodurch die Propylenpreise – ein wesentlicher Kosteneingang für Isobutanol – zwischen dem 1. und 10. März um ca. 12 % anstiegen.
- Politische Intervention: Die Internationale Energieagentur (IEA) gab 400 Millionen Barrel aus ihren strategischen Erdölreserven frei, was zu einer Korrektur der Rohölpreise und einer Abschwächung der Kostenstütze für Isobutanol führte – ein Faktor, der zum anschließenden Preisrückgang beitrug.

2. Angebots-Nachfrage-Dynamik
- Angebotsseite: Die Betriebsraten der Isobutanol-Anlagen bleiben hoch bei ca. 95 %; die Betriebsraten der Oktanol-Anlagen liegen bei 85–90 %, was eine stabile Versorgung sicherstellt.
- Nachfrageseite:
- Die nachgelagerten DOP-(Dioctylphthalat-)Produzenten – wichtigste Verbraucher von Isobutanol – arbeiten mit einer Kapazitätsauslastung von ca. 60–65 %; die Nachfrage bleibt strukturell stabil, weist aber nur begrenztes Wachstumspotenzial auf.
- Die Nachfrage nach DOTP (Dioctylterephthalat, ein umweltfreundlicher Weichmacher), einem wichtigen Oktanol-Abnehmer, steigt zwar, doch schwächt die anhaltend schwache Immobilienaktivität weiterhin die Nachfrage nach PVC-Produkten – was insgesamt eine gedämpfte Nachfrage zur Folge hat.

3. Marktstimmung und spekulative Handlungen
- Der starke Preisanstieg Anfang März löste bei Händlern des Isobutanol-Marktes eine Lageraufstockung aus; die anschließende Korrektur der Rohölpreise führte jedoch zu Panikverkäufen, was die Preisvolatilität zusätzlich verstärkte.
- Der Oktanol-Markt zeigt eine gedämpfte Preisreaktion aufgrund struktureller Überkapazität (gesamte Kapazität 2025 ca. 3,8 Mio. Tonnen/Jahr), was das Aufwärtspotenzial begrenzt und die Volatilität dämpft.

III. Ausblick
1. Kurzfristig (1–2 Wochen)
- Isobutanol: Die Preise könnten weiter auf 7.500–7.800 RMB/Tonne sinken. Eine enge Beobachtung der Entwicklungen im Nahen Osten sowie der Rohölpreise ist unerlässlich. Sollten sich die geopolitischen Spannungen entspannen, würde die Kostenstütze weiter abschwächen – was möglicherweise zu einem weiteren Preisrückgang auf 7.500 RMB/Tonne führen könnte; umgekehrt könnte eine weitere Eskalation einen Preisanstieg auf 8.000–8.200 RMB/Tonne auslösen.
- Oktanol: Die Preise werden voraussichtlich seitwärts im Bereich von 7.800–8.100 RMB/Tonne notieren, gestützt durch stabile Angebots-Nachfrage-Fundamentaldaten und ohne starke Impulse für signifikante Bewegungen.

2. Mittelfristig (1–3 Monate)
- Isobutanol: Während die nachgelagerten DOP-Produzenten in die traditionelle Nebensaison (April–Juni) eintreten, könnte die Nachfrage weiter absinken und zusätzlichen Abwärtsdruck ausüben – was möglicherweise zu Preisen im Bereich von 7.200–7.500 RMB/Tonne führt. Allerdings könnten nachhaltig hohe Rohölpreise eine Untergrenze für den Preisverfall bilden.
- Oktanol: Die steigende DOTP-Nachfrage könnte den saisonbedingten DOP-Rückgang teilweise kompensieren; die Preise werden voraussichtlich im Bereich von 7.800–8.200 RMB/Tonne verharren. Dennoch stellt die durch Überkapazität bedingte Preiswettbewerb ein zentrales Risiko dar, das genau zu überwachen ist.

3. Langfristig (6–12 Monate)
- Isobutanol: Neue Kapazitätszusätze im Jahr 2026 – z. B. die 200.000-Tonnen/Jahr-Anlage von Wanhua Chemical – könnten den Druck auf der Angebotsseite verstärken, was eine überversorgte Marktlage intensiviert und das langfristige Preiszentrum auf 7.000–7.500 RMB/Tonne senkt.
- Oktanol: Umweltpolitikgetriebene Substitution von DOTP für DOP unterstützt eine langfristige Optimierung der Nachfrage; neue Kapazitätserweiterungen – wie das 800.000-Tonnen/Jahr-Butyraldehyd/Oktanol-Projekt von Satellite Petrochemical – könnten jedoch die Preissteigerung begrenzen und die Preise langfristig im Bereich von 7.500–8.000 RMB/Tonne verankern.

IV. Risikohinweise
1. Geopolitisches Risiko: Eine weitere Eskalation im Nahen Osten könnte erneut zu starken Rohölpreisspitzen führen und damit die Produktionskosten für Isobutanol erhöhen.
2. Unterbliebene Nachfrage: Eine anhaltende Schwäche des Immobiliensektors könnte die Nachfrage nach PVC-Produkten weiter drücken – mit negativen Auswirkungen sowohl auf den Oktanol- als auch auf den Isobutanol-Verbrauch.
3. Beschleunigte Überkapazität: Konzentrierte Inbetriebnahmen neuer Kapazitäten sowohl im Isobutanol- als auch im Oktanol-Segment im Jahr 2026 erhöhen das Risiko eines verschärften Preiswettbewerbs und einer Margenkompression in der gesamten Branche.

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