In den Jahren 2023–2024 waren die Vereinigten Staaten, Russland und Australien die führenden Exporteure von Koks (Kohle); gemeinsam entfielen auf sie über 50 % der weltweiten Exporte nach Wert. Zu den wichtigsten Importeuren zählten Japan, Südkorea und Indien, die sich bei der Stahlproduktion stark auf importierten Koks (Kohle) verlassen. Die Importe Japans und Südkoreas blieben trotz jüngster Schwankungen bei den Preisen für Koks (Kohle) relativ stabil, während das Importvolumen Indiens moderat zunahm, was auf den Ausbau der heimischen Stahlkapazitäten zurückzuführen ist.
Coke Market Dynamics Report (Aktualisierung)
I. Preisentwicklungen
1. **Kassamarkt**
- Zum 30. März 2026 betrug der Referenzpreis für Koks der Business Society 1.391,25 RMB je Tonne, ein Rückgang um 3,64 % gegenüber 1.443,75 RMB/Tonne am 1. März.
- Regional betrugen die durchschnittlichen ab-Werk-Preise für metallurgischen Koks der Güteklasse II im Vertriebssektor Mitte März 1.346,40 RMB/Tonne, ein monatlicher Rückgang um 2,1 %; der Preis für metallurgischen Koks der Güteklasse II aus Jinchang lag bei 1.080 RMB/Tonne (inkl. Mehrwertsteuer, Zahlung per Akzeptwechsel); der Preis für quasi-Güteklasse-I-metallurgischen Koks aus Chifeng belief sich auf 1.655 RMB/Tonne (inkl. Mehrwertsteuer, Barzahlung); und der Preis für hochschwefelhaltigen metallurgischen Koks mit Trockenlöschung aus Wuhai blieb unverändert bei 1.456 RMB/Tonne (Barzahlung, inkl. Mehrwertsteuer).
2. **Futures-Markt**
- Am 20. März schloss der Haupt-Futures-Kontrakt für Koks bei 1.740,50 RMB/Tonne, ein leichter Anstieg um 0,55 %; der zweite Haupt-Futures-Kontrakt stieg stark um 3,92 % auf 1.881,00 RMB/Tonne – ein Hinweis auf kurzfristig bullische Stimmung.
3. **Exportmarkt**
- Am 18. März blieb das FOB-Exportangebot für metallurgischen Koks stabil bei ca. 200 USD/Tonne (Spezifikationen: Aschegehalt 12,5 %, Schwefelgehalt 0,65 %), während Koksstaub und andere Nebenprodukte nahe 100 USD/Tonne verharrten, wobei nur geringfügige Preisschwankungen zu verzeichnen waren.
II. Angebots-Nachfrage-Gleichgewicht
1. **Angebotsseite**
- Die Auslastungsrate der Koksofenanlagen in Kokereien lag weiterhin bei rund 71 %. Einige Kokereien – mit durchschnittlichen Verlusten von etwa 65 RMB pro Tonne Koks – passten ihre Produktionskapazitäten an, um finanziellen Druck abzubauen; insgesamt blieb das Angebot jedoch stabil.
- Die Preise für Kokskohle zeigten kurzfristig eine leichte Stärke: Die Kokskohle aus Liupanshui wurde mit 1.448 RMB/Tonne notiert, unverändert zum Vormonat. Die Kohleförderung in den wichtigsten nordchinesischen Förderregionen blieb stabil, und der Lagerdruck bei Kokskohle hat sich gelockert, was die Bereitschaft der Produzenten zur Preisstützung stärkt.
2. **Nachfrageseite**
- Die tägliche Roheisenproduktion in Stahlwerken erreichte 2,28 Mio. Tonnen. Angesichts der laufenden Wiederaufnahme des Betriebs stieg die Beschaffungsbereitschaft für Koks; die Endverbrauchernachfrage bleibt jedoch unvollständig, und die Lagerbestände der Stahlwerke sind nach wie vor ausreichend – was kurzfristig starke Nachschubaktivitäten begrenzt.
- Der Stahlmarkt zeigte eine volatile Aufwärtstendenz; die sich erholende Rentabilität der Walzwerke steigerte die Produktionsbereitschaft, doch hohe Lagerbestände dämpfen weiterhin die Aufwärtsbewegung der Rohstoffpreise.
III. Wichtige Markt-Treiber
1. **Kostenunterstützung**
- Die Kokskohlepreise werden durch politische Sicherungsmaßnahmen und die Grundnachfrage der nachgelagerten Industrie gestützt, sodass signifikante Preisrückgänge kurzfristig unwahrscheinlich sind – dies bildet eine solide Preisuntergrenze für Koks.
- Ein erhöhtes Angebot an importierter Kohle in Verbindung mit geopolitischen Faktoren hat die Volatilität energiebezogener Rohstoffe verstärkt; die Kokskohleversorgung bleibt jedoch insgesamt stabil.
2. **Politik & Saisonalität**
- Die „starke Start“-Politik im ersten Quartal hat die Markstimmung gestärkt, doch hohe Stahlbestände begrenzen das Aufwärtspotenzial der Rohstoffpreise.
- Die Nachfrage nach Restocking nach dem chinesischen Frühlingsfest ist weitgehend befriedigt; das erhöhte Angebot an importierter Kohle im März hat den saisonalen Einfluss verringert.
3. **Internationaler Handel**
- Im Jahr 2025 ging Chinas Koks-Export um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr zurück, während die Importe um 362,68 % zulegten – dies verschärft das bestehende Überangebot im Inlandsmarkt.
- Schwankungen der internationalen Nachfrage (z. B. in Indien) sowie sich wandelnde Handelshemmnisse können über Import- und Exportkanäle Einfluss auf die heimischen Kokspreise nehmen.
IV. Marktbeurteilung
1. **Kurzfristig (1–2 Wochen)**
- Die Kokspreise werden voraussichtlich in einer engen Spanne schwanken. Der Kassamarkt wird durch die sich erholende Rentabilität der Stahlwerke und die anhaltenden Erwartungen an eine Betriebsaufnahme gestützt; hohe Lagerbestände und eine zögerliche Endverbrauchernachfrage begrenzen jedoch das Aufwärtspotenzial.
- Der Futures-Markt spiegelt eine vergleichsweise starke kurzfristige bullische Stimmung wider; Risiken – darunter mögliche Preissenkungen seitens der Stahlwerke sowie kostenbedingte Volatilität bei Kokskohle – erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit.
2. **Mittelfristig (1–3 Monate)**
- Sollte die Wiederaufnahme des Betriebs in den Stahlwerken fortgesetzt werden und die Endverbrauchernachfrage allmählich zunehmen, könnte es zu einer moderaten Erholung der Kokspreise kommen – allerdings dürfte eine anhaltende Überkapazität die Gewinne begrenzen.
- Eine starke Preisunterstützung durch Kokskohle bleibt bestehen; sollte die inländische Stahlnachfrage jedoch weiterhin schwach bleiben oder sich der Exportdruck verstärken, bleibt das Aufwärtspotenzial der Kokspreise eingeschränkt.
V. Ausblick & Prognose
1. **Preisspanne**
- Die Kassapreise werden kurzfristig zwischen 1.350 und 1.400 RMB/Tonne schwanken. Die Futures-Preise – getrieben durch die Stimmungslage – könnten 1.800 RMB/Tonne überschreiten; die Beschaffungszyklen der Stahlwerke müssen jedoch genau beobachtet werden.
2. **Wichtige Risikofaktoren**
- Nachhaltigkeit der Erholung der Stahlwerksrentabilität: Sollten die Stahlpreise fallen oder die Inputkosten weiter steigen, könnten die Werke neue Runden von Kokspreissenkungen einleiten.
- Stabilität der Kokskohleversorgung: Änderungen der nationalen Bergbaupolitik oder zusätzliche Importmengen an Kohle könnten die Stärke der Kostenunterstützung beeinflussen.
- Tempo der Erholung der Endverbrauchernachfrage: Infrastrukturinvestitionen, Investitionen in die Fertigungsindustrie sowie Einflüsse durch Exportaufträge werden letztlich die Elastizität der Koks-Nachfrage bestimmen.
Koks (Kohle) ist ein hartes, poröses, schwarzes Feststoff mit matt-glänzender Oberfläche und ohne wesentlichen Geruch; er ist nichtflüchtig und schmilzt oder siedet unter normalen industriellen Bedingungen nicht. Es handelt sich um einen kohlenstoffreichen Rückstand, der durch die Hochtemperatur-Pyrolyse von bituminöser Kohle gewonnen wird, und wird als hergestelltes Kohlenstoffmaterial – nicht als eigenständige chemische Verbindung – klassifiziert. Seine Hauptanwendungsgebiete sind die Metallurgie, die Ferrolegierungsproduktion sowie als Kohlenstoffquelle bei der Herstellung von Elektroden für elektrochemische Prozesse. Als Brennstoff und Reduktionsmittel spielt Koks (Kohle) eine zentrale Rolle in Hochofenanlagen zur Eisen- und Stahlherstellung; zudem dient er als entscheidender Ausgangsstoff bei der Herstellung von Calciumcarbid, Siliciummetallen und Phosphor.
Diese Chemikalie ist in Energie enthalten. Erfahren Sie mehr darüber, was Koks (Kohle) ist, sowie über die SDS-Informationen von Koks (Kohle).
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